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Buchbesprechungen
Die gezielte Diagnose
und Technik der Chiropraktik.
Von WiIhelm P. Ackermann.
Format DIN A 4, Umfang 176 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, gebunden.
ISBN 91-7260-729-7. Ackermann Institut, Stockholm/Schweden.
Der Autor gibt in seinem
Standardwerk einen Extrakt seiner über 40jährigen Forschung und Erfahrung
auf dem Gebiet der Wirbelsäulenerkrankungen und Chirotherapie wieder. Mit Recht nennt er
es
Arbeitsbuch nach dem Prinzip seiner jahrzehntelangen Untersuchungs- und
Behandlungsmethoden.
Wohltuend für den Leser die sehr klare Darstellung und straffe Gliederung eines
chiropraktischen Ganzheitsprogrammes.
Schwierige Probleme werden
leicht verständlich in Wort und Bild dargestellt.Für den Erfahrenen
ein wertvolles Nachschlagewerk zur ständigen Auffrischung seiner eigenen Kenntnisse.
Sehr wertvoll sind auch die Hinweise, wie Chiropraktik bzw. Chirotherapie nach der
Ackermann-Methode risikoarm respektive risikofrei durchgeführt werden kann. Dazu gehört
auch
eine exakte Dokumentation im Krankenblatt bzw. im Karteiblatt, schon aus forensischen
Gründen
unerläßlich (eine Verschlüsselung durch Abkürzungszeichen bringt zeitsparende
Erleichterung).
Darüber hinaus ist besonders wichtig die Darstellung neuer Erkenntnisse aus der
Forschungsarbeit
am Ackermann Institut; so zum Beispiel über die Beckenmechanik als Grundursache vieler,
zum
Teil jahrzehntelanger therapieresistenter Krankheiten; aber auch über oft in der Jugend,
zum
Beispiel nichtbeachteter Unfallfolgen erworbene Fehlstellungen der Wirbelsäule.
Die konsequente Forschung nach
der Ackermann-Methode wird auch in Zukunft wertvolle neue
Erkenntnisse und deren Auswertung für die Therapie zutage bringen. Das Buch stellt eine
wertvolle
Bereicherung der aktuellen Literatur über neuzeitliche Methoden der Manuellen Therapie
dar und
kann nur jedem Manualtherapeuten empfohlen werden.
Bestellung
Die
Hüftbeinverdrehung - Wegbereiter für lebenslange Folgeschäden.
Von Wilhelm P. Ackermann
Format DIN A 4, Umfang 54 Seiten mit 40 Großbildfotos, gebunden.
ISBN 91-630-1019-4. Ackermann Institut,Stockholm/Schweden
Teil 1 dieses Buches schildert
die Entstehung lebenslanger Folgeschäden primär ausgehend von
einer Hüftbeinverdrehung. Während jahrzehntelang eine nennenswerte Beweglichkeit in den
Kreuzbein-Darmbeingelenken negiert wurde,ist es das Verdienst des Verfassers, solche
pathologischen Bewegungen und Fehlstellungen mit Gelenkblockierung wissenschaftlich
nachgewiesen zu haben. Bleibt die Hüftbeinverdrehung bestehen, so konnte der Autor
belegen,
daß hiervon in ursächlicher Reihenfolge insgesamt zehn krankhafte Geschehen am ausgehen
und
jahrzehntelang anhalten können. Die chronologische Darstellung dieser Geschehen von
der Kindheit bis ins hohe Alter ist in Wort und Bild überzeugend ausgearbeitet. Oft
spielt ein in
der Kindheit stattgefundenes Unfallereignis - später wegen mangelnder Beschwerden in
Vergessenheit geraten - als Primärursache eine entscheidende Rolle. Kinder stürzen
bekanntlich
häufig bei Sport und Spiel. Wenn nicht sofort eine spürbare Behinderung und anhaltende
Schmerzen resultieren, wird der Vorgang in der kindlichen Spielbegeisterung schnell wieder
vergessen. ,,Es ist ja nichts passiert" und das
Ereignis wird auch von Erwachsenen leicht bagatellisiert.
Häufig ist es ja wirklich nur eine Bagatelle. Vielleicht werden die Kinder auch noch
ermahnt,
sich nicht so ,,anzustellen". Demgegenüber ist die
Symptomatik des unbehandelten
Beckenschiefstandes klar herausgearbeitet und in jedem Fall nachvollziehbar.
In Teil 2 des Buches werden
Problemfälle und Patientenberichte aus der Praxis wiedergegeben.
Abschließend folgen Stellungnahmen und Erfahrungsberichte von Fachorthopäden, die den
Wert
der Ackermann'schen Methoden und gezielten Behandlungen bestätigen. Angesichts der
Wichtigkeit
der Verbreitung dieser logischen, einleuchtenden, wirksamen Therapie erscheint die
Wiedergabe
dieser Stellungnahmen in dem Buch durchaus angemessen.
Bestellung
So
entstehen ,,Hexenschuß und lschias´´.
Von Wilh. P. Ackermann. Format DIN A4, Umfang 32 Seiten, Ringheftung.
Ackermann Institut,Stockholm/Schweden.
Bei auffallend vielen Patienten
sind es meist banale Ereignisse, die den ersten Hexenschuß auslösen.
Die Primärursachen sind die - aufgrund der phylogenetisch entstandenen Schwäche in der
Beckenregion -
erworbenen chronischen Blockierungen. Diese sind meistens bereits in den Kinder- und
Jugendjahren
verursacht worden. Da durch ein schief stehendes Becken die Balance der gesamten
Wirbelsäule
beeinträchtigt wird, kommt es infolgedessen zu den kompensatorischen Folgeerscheinungen,
die den sekundären Krankheitsverlauf bedingen. Skoliosen, Muskelverhärtungen, Zerrung
der Gelenkkapsel und Bindegewebsquellung verursachen Störungsfelder und Triggerpunkte.
Es bedarf dann nur noch einer kleinen zusätzlichen Reizung, um den Schmerz auszulösen.
Mit dieser Thematik befaßt sich der erste Teil.
Im Teil 2 wird die Wichtigkeit
der ungestörten statischen Verhältnisse der Okzipital- und
Atlas-Axis-Region besprochen und die reaktive Achsenveränderung der Halswirbelsäule als
Folge
primärer Fehlstellung des Beckens. Bei anhaltender Blockierung der oberen
Halswirbelsäule kann
eine normale Statik der restlichen Wirbelsäule nicht wiederhergestellt werden, ohne daß
zunächst
die Halswirbel reponiert werden.
Erworbene Halswirbelverlagerungen und deren Auswirkungen durch versäumte oder nicht
beizeiten
durchgeführte Behandlungen werden hier aus klinischer Erfahrung beleuchtet.
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